Wie hoch sind die Kosten für gute Architekturfotos?

Bei Kosten für Architekturfotos gibt es leider keinen Industriestandard, doch professionelle Fotografen kalkulieren Ihre Kosten sehr ähnlich. Es ist auch nicht so einfach zu sagen: “Ich verlange für ein Projekt so und soviel Euro”, denn zu viele Faktoren müssen berücksichtigt und für ein jedes Projekt individuell in Betracht gezogen werden. So ist zum Beispiel bei manchen Fotografen die Lizenzierung im Honorar inbegriffen, bei anderen und auch bei mir, ist sie ein ausgewiesener Kostenfaktor. Letzteres bringt Transparenz und Fairness, vor allem wenn mehrere Partner sich zu einer Fotoproduktion zusammenschließen und die Kosten untereinander teilen.

99% der Unternehmen zahlen zu viel für gute Architekturfotografie.
Senken Sie Ihre Kosten um bis zu 60 Prozent.

Uli Koller

DAS MODELL DER KOSTENTEILUNG
Cost Sharing

Bei jedem Projekt gibt es oft mehr als eine beteiligte Partei. Es ist sehr selten, dass ich nur für einen einzigen Kunden fotografiere. Meistens werde ich von den Architekten beauftragt, oft gibt es aber auch Bauunternehmer, Innenarchitekten, Möbelhersteller, einen Anbieter von Bodenbelägen, einen Partner für die Fassade oder vielleicht sogar einen Kunstberater. Ja, es gibt eine Menge von Unternehmen, die an dem Projekt beteiligt waren und die von der professionellen Architekturfotografie für ihre eigenen Marketingzwecke profitieren könnten. An dieser Stelle kommt Cost Sharing ins Spiel. 

Ein typisches Projekt kann zwischen 4 und 9 Stunden (oder länger) dauern, und am Ende haben wir mehr als 10-30 Bilder. Die Kosten für Architekturfotos können sich schnell summieren, vor allem, wenn es sich um ein größeres Projekt handelt. Bei der Kostenteilung werden die Gesamtkosten des Projekts unter allen Parteien aufgeteilt, die an der Lizenzierung der Bilder interessiert sind. Ausführliche Infos wie Sie mit “Cost Sharing” Fotokosten um fast 60% gegenüber einer alleinigen Beauftragung reduzieren können.

PRODUKTIONSGEBÜHR
Creative fee

Sind die Kosten, die während der Produktion Ihrer Bilder entstehen, einschließlich meines Honorars, der Ausrüstung sowie Spesen für Reisen und eventuell andere Kosten.
• mein Kreativhonorar, optional das meines Assistenten
• professionelles Fotoequipment, optional eine Kameradrohne
• Spesen für An- und Abreise, optional Übernachtung. 


Ich rechne nach Anzahl der Bilder (Qualität) und nicht nach Anzahl der Stunden (Quantität) ab – denn meine Kunden brauchen gute Bilder und keine Stundenaufzeichnungen.

Halbtag, ca. 10-15 Bilder
ab 797 Euro, mit Cost Sharing

Tag, ca. 20-30 Bilder
ab 1.484 Euro, mit Cost Sharing

BILDOPTIMIERUNG
Post Production

Einmal-Pauschale pro Bild, digitaler Workflow von der Datei zum finalen Bild.
(verhindert auch, dass ich eine Menge Fotos bearbeiten darf die dann nicht verwendet werden) 
• Datenhandling und Bildauswahl
• RAW-Konvertierung, Farb- und Helligkeitsoptimierung sowie Basis-Retuschen*

* Bei besonders aufwändigen Retuschen und Bildbearbeitungen wie zB. das Entfernen von Gegenständen, Retuschieren von baulichen Elementen, … – stimme ich mich vorher mit den Auftraggebern ab und berechne nach Aufwand.
• Upload der finalen Daten auf einen Server und Archivierung der Bilder

NUTZUNGSRECHTE
Copyrights

Sind eine Vereinbarung zwischen dem Fotografen und dem Kunden, die diesem bestimmte Rechte zur Nutzung der Bilder in einem kommerziellen Umfeld einräumt. Ich berechne die Nutzungsrechte individuell und passe diese an den jeweiligen Verwendungszweck der Kunden an, die an der Fotoproduktion beteiligt sind.
Möchten andere Kunden ein paar Fotos im Nachhinein lizenzieren, müssen sie separate Lizenzgebühren bezahlen, doch die sind meist höher als die anteiligen Kosten an einer gemeinsamen Fotoproduktion. Ausführliche Erklärungen und Beispiele für die unterschiedlichen Bildnutzungsrechte finden Sie hier.


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Stand, Jänner 2023