perspectives

perspectives.
Typografie im Raum.
Linz, 2017

10-teilige Serie.

Diese typografische Installation thematisiert, wie unsere Wahrnehmung und die unserer Mitmenschen oft voneinander abweichen. Eine einzige Aussage oder Beobachtung kann bei jedem Betrachter unterschiedliche Empfindungen und Wahrheiten auslösen.
Typografie wird als Mittel genutzt, um diese Wahrnehmung von Realität zu hinterfragen. Durch verschiedene Schriftarten, Größen und Farben, die sich je nach Perspektive ändern, wird die Fluidität der Bedeutung spürbar. Der Raum fordert den Betrachter dazu auf, seine Perspektive zu ändern – manchmal reicht es, den Standpunkt zu verschieben, um eine neue Wahrnehmung zu gewinnen. Manchmal ist es jedoch notwendig, sich aktiv auf eine neue Sichtweise einzulassen, um tiefere Wahrheiten zu entdecken.
Der Raum wird so zu einem Ort der Reflexion über unsere eigene Wahrnehmung und der Realität, die wir daraus konstruieren. Fremdes wird durch die Veränderung des Blickwinkels plötzlich vertraut. Der Raum schafft einen Dialog zwischen unterschiedlichen Perspektiven und verstärkt das Thema der subjektiven Beobachtung. Es entsteht eine Interaktion zwischen dem Raum, der Typografie und dem Betrachter, die zur aktiven Auseinandersetzung mit der eigenen Wahrnehmung anregt. Heureka – Fremdes wird zu Bekanntem.

Die Installationen wurden alle im Stadtgebiet von Linz realisiert, manche überdauern die Zeit, andere waren nur temporärer zu sehen.

Für interessierte Schulen gibt es die Möglichkeit eines Workshops inklusive Realisierung einer typografischen Installation im Raum. Bei Interesse einfach bei mir melden. Infos zum Workshop bzw. über potentielle finanzielle Förderungen für Schulen gibt es direkt bei der OEAD.

Print, 70×100 / Tabakfabrik, 2017


Installation Markthalle

Making-of Markthalle


Installation Tabakfabrik


Installation Klassenzimmer


Installation Atelier


Installation Hafen


Installation Gitarren


Installation Wasserwerk


Installation Altes Rathaus


Installation AEC


Installation Mediadeck